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26. September bis 18. Oktober 2008


Christian Küchler

Acrylgemälde, Werke 2005 - 2008


Jeux d‘Eponges


Bild

„Kunst darf hässlich und provozierend sein, muss es aber nicht.“
                                                           Christian Küchler



Christian Küchlers Schwammspiele entstanden aus dem Gedanken heraus, dass vieles als Kunst
bezeichnet werden darf, man sich jedoch nicht alles ins Wohnzimmer hängt.
„Würde ich mich selbst ständig mit dem Kunstobjekt umgeben, dass ich geschaffen habe?“
 …„Würde ich oder das Objekt den Alltagstest bestehen?“ Christian Küchlers Antwort auf diese Frage sind die Jeux d‘Eponges, ist nach seinen Worten der Epongismus.

Auf die Frage hin, wie er selbst seine Gemälde beschreiben würde, erhält man folgende Antwort:
„Kennen Sie diese Duftlämpchen, mit welchen man im Raum, wie mit Räucherstäbchen, eine gewisse Atmospähre schaffen kann? Meine Bilder sind optische, die Raumatmosphäre beein–flussende Duftlämpchen. Sie wirken genauso unbewusst und suggestiv und sind dennoch alles andere als trivial.“

Christian Küchler spielt via Schwammwerkzeug mit der suggestiven Kraft scheinbar willkürlicher Strukturen, um beim Betrachter die Fantasie so anzuregen, als ob er nach einiger Zeit beginnt, am Himmel Gebilde in den Wolken zu sehen.

Damit reagiert Christian Küchler direkt auf die Geistesströmungen in der Schweizer Kunst der letzten 25 Jahre. Er rückt damit das Motiv und das Objekt wieder in den Mittelpunkt zurück und entwertet so in Revanche die Selbstinszenierung der Leute, die sich heute in akademischer Überheblichkeit gleichzeitig als Künstler und Kunstobjekt proklamieren.

„Epongismus ist impressionistischer Illusionismus“, das Resultat der Idee, geistreiche, unterhaltsame und möglichst niederschwellige Dialoge zu initiieren, denn Fiktion findet im Kopf statt.

 

Christian Küchler, geboren 1963 in Kreuzlingen, lebt und arbeitet seit 1985 in Zürich. Als Gestalter mit künstlerischem Talent hatte er immer ein intimes und ambivalentes Verhältnis zu Kunst und zur Kunstszene: „Gestaltung geht auf den Betrachter zu, bei Kunst muss der Betrachter sich bemühen...“ sind seine Worte dazu. Seine ersten Ausstellungen und grossen Erfolge hatte er bereits mit 18 Jahren, was ihn als junger Mann völlig überforderte und ihn in Depressionen stürzte. Nach über 25-jähriger „Bühnenpause“, einem heftigen Nervenzusammenbruch im Jahre 2002, und sichtlich gereift stellt er sich nun wieder der Kritik.

 

Sie sind eingeladen, mal bei uns vorbei zu schauen, um einen eindrücklichen Aushang ganz besonderer Kunst zu geniessen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Weitere Bilder

http://ckmediadesign.ch



Ausstellungsdaten
Ausstellung: 26. September bis 18. Oktober 2008
 
Vernissage: Freitag, 26. Sept, ab 18 Uhr
Apéro: Mittwoch, 08. Okt, 18 - 20 Uhr
Finissage: Samstag, 18. Okt, 13 - 16 Uhr
 
  Der Künstler ist an diesen Tagen persönlich anwesend.
 
 
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag: 14 bis 18 Uhr
Samstag: 12 bis 16 Uhr
Oder nach Vereinbarung