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Reto Cattelan,

Ölbilder und Zeichnungen,

vom 11. Januar bis 1. Februar 2003


Bild1

O.T., Oel auf Leinwand, 80x100 cm, 2002


Zu meiner Person


1943 in Basel geboren, aufgewachsen in Bern.

Klavierausbildung am Konservatorium Bern.
1963 Maturität in Bern,Uebersiedlung nach Zürich.

1973 Architekturdiplom an der ETH-Zürich. Teilhaber in einem Architekturböro bis 1977.

1980 Dissertation an der ETH-Zürich im Fachbereich Kunstgeschichte über Englische Landschaftsgärten.

Ab 1977 Dozent für Kunstgeschichte an der heutigen Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. Ab 1980 eigene Malerei, ab 1983 als eine Hauptbeschäftigung betrieben. Parallel dazu Auseinandersetzung mit europäischer Philosophie.


Bild2

O.T., Oel auf Leinwand, 68x56 cm, 2002


Zum Sinn der Bilder


Es gibt keinen neutralen Blick. Unser Auge ist durch unsere bisherigen Erfahrungen und durch unsere Interessen gerichtet. Was wir sehen, ist immer schon Resultat unserer persönlichen Sichtweise - es gibt keine andere. Ein Holzhändler, eine Jägerin und ein spielendes Kind werdenim seIben Wald immer Unterschiedliches sehen.

Dies gilt ebenso beim Betrachten von Bildern. Sie sprechen uns primär nicht im Reich des objektiv Faktischen, sondern im Reich unserer Ahnungen an. Rational Gewusstes, durchmischt mit Gef?hlen verschiedenster Couleur werden hier gleichermassen aktiviert.

Meist wissen wir nach einem ersten Augenschein, ob uns ein Bild grundsätzlich anspricht. Dementsprechend entscheiden wir. Gehen für darauf ein, beginnen Fragen nach dem Was, Wieso und Wie unsere Phantpsie zu stimulieren. Die Suche nach Antworten ist ein Ordnen der vorhandenen Mehrdeutigkeiten im Hinblick auf eine - für uns - klärende Eindeutigkeit. So erzeugen wir in uns allmählich u n s e r Bild des Bildes. Nicht selten bewegen wir uns damit in Bewusstseinsräume hinein, deren Zutritt uns bis jetzt verschlossen blieb.

Ausstellungsdaten
Ausstellung: vom 11. Januar bis 1. Februar 2003
 
Vernissage: Freitag, 10. Januar, ab 18 Uhr
Apˇro: Donnerstag, 23. Januar, 18 bis 20 Uhr
Finissage: Samstag, 1. Februar, 14 bis 16 Uhr
 
 




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